Mein Bemal- und Basteltagebuch, 06.02.2010

Heute habe ich wieder erneut mit dem Basteln begonnen. In den vergangenen Tagen hatte ich die unterschiedlichsten Miniaturen (Minis) aus Plastik und Zinn zusammengebaut. Heute sind dann Figuren des Rollenspiels „Mortheim“ dran, speziell die der Abenteurer aus Middenheim. Die Minis bestehen aus Einzelteilen (Bitz) der Gußrahmen von Chaosbarbaren und Flagellanten des Imperiums. Ich muss insgesamt 22 Minis zusammenbauen, um eine komplette Kriegerbande herzustellen, mit der ich dann im Spiel antreten kann. Der momentane Zwischenstand ist 2 Junker aus Middenheim, auch Youngbloods genannt 2 Middenheimer Helden 5 Schwertkämpfer

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Ein Bild entsteht im Kopf, Teil 3

Vielleicht kennt jemand den Moment, wenn man ein Motiv sieht, sich angezogen fühlt oder bemerkt, dass es etwas Besonderes, Einmaliges ist, was man da sieht. Etwas, was man wiedersehen möchte, ohne den Ort, wo man es gefunden oder gesehen hat, noch einmal zu besuchen. Oder der Moment, wenn man sich vornimmt, etwas zu dokumentieren, z.B. eine Motivserie über schön gestaltete Haustüren, Kneipenschilder, Naturschönheiten, Menschen, Momente. Allen Momenten und dem Wunsch, ihn abzulichten für die Ewigkeit, geht der Gedanke an das Fotos voran. Was sonst würde uns antreiben? Wenn aber der Gedanke an das Was vor allem anderen steht, dann gibt

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Kritische Auseinandersetzung mit dem Hobby „Warhammer“

In einem Forum zu Tabletop-Spielen wird zur Zeit ein Thema mit dem Titel „Schämt ihr euch für Warhammer und wie geht ihr damit um“ diskutiert. Die Diskussion hat mich direkt angesprochen, weil ich nun wahrlich nicht zu der angestammten Zielgruppe dieses Spiels gehöre. Meinen Beitrag dazu möchte ich hier zitieren: Zitat Anfang<– “ … Ich persönlich habe mit meinem Hobby kein Problem, zumal ich noch andere Interessen pflege. Wenn ich aber mit meinen 52 Jahren in einen GW-Laden gehe oder sonstwo auf eine Gruppe treffe, die gerade zockt, gelte ich da eher als der Onkel, der für seinen Neffen ein

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Ein Bild entsteht im Kopf, Teil 2

Nach meinen ersten Erfahrungen mit der Kleinbildfotografie wurden bei mir Begehrlichkeiten nach einer anderen Kamera geweckt. Und nach einem unerwarteten Geldsegen kaufte ich mir 1982 meine erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera. Es war ein brandneues Modell aus dem Hause Yashica, eine „FX-D Quartz“ mit Standard 50mm-Objektiv 2,0, auch Yashica. Das war für mich ein Quantensprung, denn nun hatte ich plötzlich eine Kamera mit Zeitautomatik (d.h. man stellt die Blende und die Schärfe manuell ein, die Belichtungszeit liefert die Kamera), Blitzbereitschaftsanzeige im Sucher (mit Systemblitz) und einer sagenhaften Blitzsynchronzeit von 1/125 Sekunde. Das war bis dato in dieser Preisklasse nicht zu bekommen. Die Kamera

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Die Bounty – Das Modell Teil 1

Das Modell der Bounty ist weitgehend dem Original nachempfunden und wartet mit zahlreichen Details auf. Das Original ist fast 30 m lang, an der breitesten Stelle 8 m breit und hatte eine Verdrängung von 215 Tonnen. Der Maßstab, den die Gestalter des delPrado-Verlags gewählt haben ist 1:46, d.h. eine 3 cm lange Modellkanone ist in Wirklichkeit 138 cm lang gewesen. Das Modell hat nahezu riesige Ausmaße von 83 cm Länge, 71 cm Höhe und 16 cm Breite. Die verwendeten Materialien sind hochwertig, z.B. Iroko-, Sapelli-, Ilomba- und Birkenhartholz, Messingbeschläge, fein gewebtes Leinen für die Segeltücher. Von den Spanten des Rumpfes,

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Die Geschichte der Bounty

Die Bounty war ursprünglich ein dreimastiger Kohletransporter namens „Bethia“, bevor sie 1787 von der britischen Handelsmarine requiriert und umgebaut wurde. In der Werft der Admiralität wurde sie zu einem bewaffneten Transportschiff mit 14 Kanonen umgebaut und erhielt dort den Namen H.M.S. Bounty (Her Majesty Ship). Für Marineinfanterie war leider kein Platz an Bord. Dieser Umstand führte sicherlich maßgeblich dazu, dass die Disziplin an Bord mäßig war und die spätere Meuterei und ihre Folgen erst möglich machte. Unter dem Kommando von Fregattenkapitän William Bligh stach die Bounty im Dezember 1787 mit 40 Mann Besatzung in See mit dem Auftrag, nach Tahiti

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Ein Bild entsteht im Kopf….. Teil 1

Als mir mein Vater einen Fotoapparat in die Hand drückte, fand ich den einfach Klasse (den Fotoapparat). Es war eine Braun Paxette, ein Kameramodell aus den 50ern mit damals unglaublichen Eigenschaften: Sucherkamera mit optischem Sucher, lichtstarkes 1:2,8/45mm Objektiv von Steinhell, eingebautem Belichtungsmesser, verstellbarer Blende und Entfernung, Zentralverschluss, Selbstauslöser, Blitzschuh und Anschluss für Kabelauslöser, um nur einige der Highlights zu nennen. Ich war 17 und hatte keine Ahnung, wie man so ein Gerät zu bedienen hatte. Also blieb mit nichts anderes übrig, als mich schlau zu machen. In der Zeit habe ich jeden gefragt, alles, was ich finden konnte, gelesen und

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Warhammer Fantasy oder was hast du hier zu suchen?

Genau, was habe ich hier zu suchen? Oder die beliebteste Quizfrage: Was hat so ein alter Sack wie ich mit Warhammer zu tun? Das „spielen“ doch nur durchgeknallte Kids, Kellerkinder, Metal-Fans und Nerds. (Nerd= engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot steht für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. Quelle: wikipedia) Da ich nicht zu den drei erstgenannten Gruppen gehöre, bin ich also ein Nerd. (Wenn meine Frau das hier liest, wird sie sich kopfschüttelnd an die Stirn tippen und eine Frage stellen,

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Hobbies: Wie alles begann….

Vor einigen Jahren sah ich im Fernsehen einen Werbespot des Del Prado-Verlags mit dem Titel: „Baut die Bounty“. Das Modell sollte aus über 100 Einzellieferungen, verteilt auf 2 Jahre, bestehen und so dem Bastler die Möglichkeit zu geben, während des Wartens auf die nächste Lieferung schon „mal loszulegen“. Das hielt ich für eine gute Idee. Die Kosten erschienen mir im Rahmen zu sein, zumal auf 2 Jahre verteilt. Als Hanseat gingen zudem bei mir alle Lichter an, denn schon lange hatte ich mich mit dem Gedanken getragen, ein historisches Schiffsmodell aus Holz zu bauen. Aber der Einstieg fehlte mir irgendwie

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