M7 „Priest“ Panzerhaubitze im Maßstab 1:72

Der M7 „Priest“ wurde im Zweiten Weltkrieg von der US-Armee als unterstützendes Artilleriefahrzeug eingesetzt. Wegen seiner Bewaffnung (105 mm Standardhaubitze) konnte der M7 auch zur direkten Panzerbekämpfung eingesetzt werden. M7 „Priest“

Mein Modell im Maßstab 1:72 ist aus verschiedenen Bausätzen sowie einigen selbst erstellten Anbauteilen entstanden: Das Basismodell ist ein Schnellbausatz von Italeri, das Laufwerk und die Ketten stammen aus einem Revell-Bausatz eines Sherman M4A1 und wurden ausgetauscht. Die folgenden Teile sind Eigenbauten:

  • Rahmen der Abdeckplane
  • Die seitlichen Halte- und Steiggriffe
  • vorderes Abschleppseil
  • Sandsäcke (Green Stuff)
  • Abdeckplane hinten und Planenrolle
  • Tarnnetz
  • Zurrgurte und Lederriemen

Fertige Zurüstteile:

  • Munitionskästen
  • Benzinkanister
  • Ersatzkettenglieder
  • Das Geschütz wurde gegen ein baugleiches Exemplar vom ACE-Models ausgetauscht und entsprechend zum Einbau angepasst
  • Die Antenne ist aus Metall und stammt von RB-Model.

Die Besatzung ist aus Weißmetall und stammt von ehemals MMS-Models aus England.

M7 Ansicht vorn

M7 Ansicht rechts

M7 Ansicht links

M7 Ansicht hinten

Die Bauzeit erstreckte sich über einen Zeitraum von 6 Wochen. Das Fahrzeug ist inzwischen ein reines Vitrinenmodell, für den Einsatz als Einheit beim Tabletop-Strategiespiel „Behind Omaha“ ist es zu empfindlich. Für diesen Fall plane ich den Bau einer einfacheren Version.

 

Frostgrave : Bilder aus einer vereisten Stadt

Auf der Suche nach einer Alternative zu Mortheim bin ich vor einiger Zeit auf das Tabletop-Spiel Frostgrave gestoßen.

Frostgrave 1. Auflage 2016
Frostgrave – Regelbuch 1. Auflage deutsch

 

Mich hatte gereizt, mit bereits vorhandenen Miniaturen ein schnell zu erlernendes Tabletop-Skirmisher-System spielen zu können. Das Setting: In der fiktiven Stadt Felstad, einem ehemaligen Zentrum für die Ausübung magischer Rituale und Zauber konkurrieren 10 Magieschulen um die Vorherrschaft über die Stadt. Ein Magier hatte eintausend Jahre zuvor in einem Akt der Selbstüberschätzung ein magisches Unwetter entfesselt, in dessen Verlauf die Stadt unter Schnee und Eis begraben wurde. Nun beginnt der Eispanzer zu schmelzen und die Stadt taucht aus ihrem eisigen Grab (=Frostgrave) wieder auf. Jedoch hat sich einiges verändert: Untote, Monster und streunende Banden streifen durch die immer noch vereisten Ruinen der ehemaligen Metropole und die Gier nach magischen Artefakten, Gold und anderen wertvollen Schätzen bestimmt das Geschehen. Mir gefiel das Setting außerordentlich und so war das Regelbuch schnell gekauft. Miniaturen hatte ich genügend und nun fehlte nur noch eine Spielfläche und – natürlich – Mitspieler. Letztere waren schnell gefunden und so konnten die Spiele beginnen.

Da es bereits im Internet reichlich Rezensionen und Spielberichte zu Frostgrave gibt bedarf es weiterer von meiner Seite aus nicht und so beschränke ich mich hier auf meinen Magier, dessen Bande von Kämpfern und meine Interpretation der Gestaltung einer Spielfläche.

Die Bande:

Nachdem ich mich für die Schule der Hexer entschieden hatte durchforstete ich meinen Bestand an Miniaturen. Ich fand mit Maagaan Warlock of Balor  einen – wie ich finde – passenden Zauberer von Mierce Miniatures . Ich nenne ihn „Aegir der Hexer„. Sein Lehrling ist das Modell „Elquin, High Elves Adventurer“ von Reaper Miniatures aus der Reihe „Bones“, von mir getauft als „Freyr der Elf„. Die ersten beiden Kämpfer (Typ: Schläger) sind aus Bitz der Freischärler-Box von Games Workshop (nebst anderem Zubehör) zusammengesetzt und tragen die Namen „Braruk“ und „Varcan„.

 

Hexerbande 1
Die ersten 4 Mitglieder meiner Hexerbande: Aegir, Freyr, Braruk und Varcan

Die Kämpfer 3 und 4 sind vom Typ Fußsoldat und Bogenschütze. Der Fußsoldat ist wieder aus Bitz der Freischärler-Box zusammengebaut und trägt eine Zweihandwaffe sowie eine Lederrüstung. Er heisst „Skirnir„. Mein Bogenschütze trägt den Namen „Astelan“ und ist ein Modell von Gamezone Miniatures.

Hexerbande 2
2 weitere Mitglieder – Skirnir und Astelan

Als Diebin und 7. Mitglied der Bande konnte ich AEthelglyth, Warrior-Maiden of Mercia von Mierce Miniatures anheuern. Sie heißt bei mir „Freya„.

 

Freya
Das 7. Mitglied der Bande: Freya die Diebin
Freya 2
Immer noch Freya….

Der bisher letzte Kämpfer und damit das 8. Mitglied der Bande stammt ebenfalls von Mierce Miniatures. Es ist Eirik Longaxe, von mir „Baalakai“ genannt. Er ist Barbar und der stärkste Kämpfer in meiner Bande.

Baalakai
Das 8. Mitglied – Baalakai der Barbar
Baalakai
immer noch Baalakai …

Die Hexerbande ist nun vorerst komplett. Nach und nach wird das eine oder andere Mitglied ausgetauscht, sei es durch frühzeitiges Ableben oder zwecks Optimierung der Bande im Kampagnenspiel. Aber das ist ein anderes Thema.

Mein nächster Artikel zeigt die ersten Schritte des Spielfeldaufbaus.

 

 

Umzug und Umbau abgeschlossen

In den vergangenen 2 Monaten habe ich mich mit dem Umbau meines Blogs beschäftigt. Auslöser war das Inkrafttreten der Europäischen Richtlinie zum Datenschutz, kurz DSGVO – Datenschutzgrundverordnung. Bei der Überprüfung meiner Blogstruktur habe ich festgestellt, dass viele der installierten Plug-Ins dieser EU-Richtlinie nicht entsprechen. In der bisherigen Version meines Blogs konnte ich diese Plug-Ins weder ändern, austauschen oder auf eine andere Art den Anforderungen des Datenschutzes anpassen. Umzug

Ich habe mich daher für einen Umzug zu einem anderen Provider entschlossen, bei dem mir mehr Möglichkeiten bei der Umsetzung der Anforderungen geboten werden.

Inzwischen sind die kritischen Plug-Ins ausgetauscht, die Kommentarfunktion angepasst und das Double-Opt-In-Verfahren zum Abo neuer Beiträge implementiert. Drittanbieter werden nicht zur Datenverarbeitung eingeschaltet, lediglich der neue Provider verarbeitet Daten zu statistischen Zwecken. Mit diesem habe ich inzwischen einen Auftragsverarbeitungvertrag geschlossen.

Alle Details zur Datenschutzgrundverordnung und ihre Umsetzung findet ihr in meiner Datenschutzerklärung.

Ich hoffe, mich nun wieder den eigentlichen Themen meines Blogs bzw. meiner Hobbies widmen zum können. Es ist einiges an Neuem in der Pipeline……

Werkstatt im Maßstab 1:72 von ehem. AMS-Miniaturen

Werkstatt
Bereits beim Bau des Friedhofs von Najewitz Modellbau habe ich zusätzliche Mauerelemente aus Gießkeramik verwendet. Leider hat der Hersteller der verwendeten Elemente, AMS Miniaturen, den Betrieb eingestellt. Aus dessen Restbeständen konnte ich jedoch noch einen Bausatz einer Werkstatt im Maßstab 1:72 erwerben.

Abgesehen von Efeuranken (MiniNatur) habe ich noch Regenrinnen und -abflüsse von Auhagen verwendet, ansonsten ist der Bausatz so wie er geliefert wurde gebaut worden:

Rückseite des Gebäudes
Vorderseite, links
Vorderseite direkt

Als Leihgabe stand ein Modell eines Mitglieds unseres Tactica-Teams bereits auf der Präsentationsplatte des Tabletop-Strategiespiels „Behind Omaha“ auf der Hamburger Tactica 2013 bis 2016: werkstatt

Werkstatt aus Gießkeramik - ehemals AMS-Miniaturen
Gebäude aus Gießkeramik – ehemals AMS-Miniaturen

Inzwischen habe die Leihgabe zurückgegeben. Meine Version des Gebäudes wird von mir bei vielen Demo-Spielen von Behind Omaha 2.0 verwendet und dient auch als Blickfang bei Fotos.

SAGA Kreuzzüge: Geländestücke

Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, widme ich mich heute den Geländestücken meiner SAGA-Spielfläche „Kreuzzüge“. Ich hatte zuvor noch kein Gelände für eine wüstenähnliche Umgebung gebaut. Das war zunächst einmal Neuland für mich. Beim Bau einer Rollmatte als Spielfeld für mein Setting „SAGA Dark Ages“ hatte ich bereits erste Erfahrungen mit Malervlies gemacht. So entschied ich mich daher, auch für die Kreuzzüge eine solche zu bauen. Es gibt bereits Dutzende von Bauanleitungen für Rollmatten im Internet und da mein Verfahren zur Herstellung sich nicht wesentlich von diesen unterscheidet, beschränke ich mich hier auf die Abbildung und ein paar Details: Geländestücke

Rollmatte

  • Größe 90 x 120 cm
  • Mattenmaterial Malervlies, Grammatur 220g/qm
  • Farben: Acrylfarben aus dem Malereizubehör. Acrylfarben bleiben im Gegensatz zu Abtönfarben nach dem Trocknen flexibler und haben eine geringere Rissbildungsneigung beim Aufrollen
  • Bastelleim und Wasser zum Anmischen der Farben. Der Leim sorgt für eine bessere Haftung der Farben, das Wasser für eine bessere Streichfähigkeit
  • Borstenpinsel
  • Kreisförmiger Farbauftrag. Dabei bilden sich kleine Knötchen im Vliesgewebe zur Verbesserung der Oberflächenstruktur
  • Etwas Grasstreu, Dekosteinchen
Rollmatte Geländestücke
Rollmatte aus Malervlies, 90 x 120 cm

 

Geländestücke

Als nächstes habe ich in Eigenbau zwei „Oasen“ erstellt. Die Bases bestehen aus 2mm-Graukarton. Die Palmen fand ich im Kreativ-Markt in Hamburg-Wandsbek. Sie mussten noch farblich angepasst werden, da sie im Urzustand sehr plastik-bunt wirkten. Das Ergebnis finde ich nach der Behandlung mit Revell-Acrylfarben und Washes von Citadel (Agrax Earthshade) und Vallejo (Model Wash for green vehicles) ganz ansprechend. Der Rest sind Steine aus XPS-Hartschaum (Styrodur), Vogelsand, Dekobüsche und irisches Moos.

Oase oder Palmenhain
Oase oder Palmenhain – ganz wie es beliebt
Ruine
Ruine

Lehmhaus

Ich sammelte bei beiden Geländestücken eine Menge Erfahrung und wagte mich als nächstes an ein Lehmziegelhaus. Auch hier besteht die Base aus 2mm-Graukarton. Das Gebäude selbst ist aus 6mm-XPS-Trittschalldämmung (Größe B=15cm, H=7cm, T=10,5cm). Die Wände habe ich nach dem Zusammenbau mit Dispersions-Spachtelmasse verputzt. Die Außentreppe ist angesetzt und besteht aus einem Block. Zum Schneiden nahm ich hier einen Styrodur-Heißdrahtschneider zu Hilfe. Die Amphore habe ich mit einigen anderen Gimmicks zusammen am Stand von NanoStrategie auf der Hamburger Tactica 2017 gefunden. Für mich perfekt! Die Grasbüschel sind von MiniNatur:

 

Ruine

Beim Stöbern im Internet stieß ich auf die Seite FantasyStones. Ich fand die Preise für deren Gipsbausätze moderat und bestellte mir zum Test die Ruine Elrias. Das schien mir beim damaligen Preis von knapp 9,00 € ein relativ kleines Risiko zu sein. Umso mehr  war ich dann äußerst positiv vom Bausatz überrascht und entschied mich spontan, diese Ruine für mein Kreuzzüge-Setting zu verwenden. Die Wüstenversion war relativ schnell gefertigt, Grundplatte, Bodenfliesen und Ersatzsteine sind beim Bausatz dabei. Geländestücke

Ruine Elrias - Fantasystones
Ruine Elrias – FantasyStones
Ruine Elrias - innen
Ruine Elrias – FantasyStones – innen

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Brunnen

Als letztes Geländestück in dieser Serie schwebte mir ein orientalischer Brunnen vor. Vorlagen dafür fand ich im Krippenbau, entschied mich dann aber für eine eigene Variante:

  • Base: 2mm-Graukarton
  • Palmen: KreativMarkt
  • Mauer und Brunnen: Styrodur
  • Säulenreste: FantasyStones, Ersatzmaterial aus der Ruine „Elrias“
  • Strasse: Natursteinpflaster von Conrad, Maßstab H0
  • Amphoren: MiniMonsters von NanoStrategie
  • Grasbüschel: MiniNatur
  • Flechten und Moos: Heki microflor
  • Irisches Moos für Büsche und Baumreste
  • Vogelsand
  • Modellwasser: Aqua von Busch
Mauerreste mit Brunnen
Mauerreste mit orientalischem Brunnen

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