Die Geschichte der Bounty, Teil 2 – Pitcairn

Die Geschichte der Bounty wäre nicht vollständig, wenn man den weiteren Verlauf der Ereignisse auf Pitcairn, dem selbstgewählten Exil der Meuterer, nicht verfolgen würde. Pitcairn gehört zu den Pitcairn-Inseln und ist die Hauptinsel des Archipels. Die Inselgruppe liegt mitten im Südpazifik ungefähr 3.000 Seemeilen von Südamerika und 2.700 Seemeilen von Neuseeland entfernt. Die Hauptinsel ist die zweitgrößte und einzig bewohnte des Archipels und hat eine Fläche von 4,5 qkm. Die Inseln sind britische Kronkolonie und Großbritanniens abgelegenstes Territorium. Die Sprache ist allerdings „Pitkern“, ein Mix aus dem zur Zeit der Meuterei gesprochenen Englisch und Tahitianisch. Nachdem die Meuterer im Januar

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Produktvorstellung: Paintstation von Citadel

Obwohl ich eigentlich meine Modellbautools nicht beim Games Workshop kaufe, da sie mir dort schlicht zu teuer und zum Teil auch qualitativ nur Durchschnitt sind, konnte ich an einem neuen Tool nicht vorbei: Der Citadel-Paintstation nebst Schneidmatte. Man erinnere sich: Die alte Paintstation war aus Holz, nicht besonders platzsparend und sehr teuer. Die neue Paintstation kommt ganz anders daher: – bruchsicheres Hartplastik – abwaschbar – leicht und trotzdem massiv – mit unterseitigen Mulden (falls man mal auf den Oberschenkeln malen möchte) – vorgeformte Halterungen für 17 Farbtöpfe, 10 Pinsel oder Feilen etc., 2 Mischbecher – links und rechts neben dem

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Die Bounty – Das Modell Teil 3

Nach Abschluß der Arbeiten an der Vitrine geht es nun an die Beschreibung der Bauabschnitte vom Grundgerüst zum fertigen Modell. In einem früheren Artikel hatte ich die lange Pause meiner Arbeit damit begründet, für die Schleifarbeiten einen geeigneten Raum suchen zu müssen. Speziell geht es dabei um den Erstschliff des mit den Grundplanken  des Modells versehenen Rumpfes. Das wirbelt buchstäblich reichlich Staub auf und ich wollte das weder meinen Nachbarn noch meiner gesetzliche angetrauten Ehefrau antun. In der Freiluftvariante würde ich mir ziemlichen Ärger einhandeln, denn die Fenster müssten dabei (besser: danach) mehrmals geputzt werden. Nun ist mir jedoch der

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Die Bounty – Das Modell Teil 2

Während das Modell herumstand und ein Ärgernis bei der Staubpolizei wurde, schien mir das bloße Hinstellen des Modells nicht der geeignete Verwendungszweck zu sein. Ich hatte auch vor Beginn der Bauruhe immer das Bedürfnis, die „Bounty“ als Büroschmuck zu verwenden. Schließlich wollte ich als Hanseat und Unternehmensberater irgendwann einmal in eines der renommierten Kaufmannnshäuser im Herzen Hamburgs einziehen. Meine Besucher sollten wissen, dass ich, was die Stadt Hamburg und ihre maritime Bedeutung anging, traditionsbewusst bin. Aber so konnte das Modell nicht herumstehen, halbfertig, vollgestaubt mit überall herumliegenden Einzelteilen. Die Lösung des Problems lag auf der Hand: Eine Vitrine musste her!

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Die Bounty – Das Modell Teil 1

Das Modell der Bounty ist weitgehend dem Original nachempfunden und wartet mit zahlreichen Details auf. Das Original ist fast 30 m lang, an der breitesten Stelle 8 m breit und hatte eine Verdrängung von 215 Tonnen. Der Maßstab, den die Gestalter des delPrado-Verlags gewählt haben ist 1:46, d.h. eine 3 cm lange Modellkanone ist in Wirklichkeit 138 cm lang gewesen. Das Modell hat nahezu riesige Ausmaße von 83 cm Länge, 71 cm Höhe und 16 cm Breite. Die verwendeten Materialien sind hochwertig, z.B. Iroko-, Sapelli-, Ilomba- und Birkenhartholz, Messingbeschläge, fein gewebtes Leinen für die Segeltücher. Von den Spanten des Rumpfes,

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Die Geschichte der Bounty

Die Bounty war ursprünglich ein dreimastiger Kohletransporter namens „Bethia“, bevor sie 1787 von der britischen Handelsmarine requiriert und umgebaut wurde. In der Werft der Admiralität wurde sie zu einem bewaffneten Transportschiff mit 14 Kanonen umgebaut und erhielt dort den Namen H.M.S. Bounty (Her Majesty Ship). Für Marineinfanterie war leider kein Platz an Bord. Dieser Umstand führte sicherlich maßgeblich dazu, dass die Disziplin an Bord mäßig war und die spätere Meuterei und ihre Folgen erst möglich machte. Unter dem Kommando von Fregattenkapitän William Bligh stach die Bounty im Dezember 1787 mit 40 Mann Besatzung in See mit dem Auftrag, nach Tahiti

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